150 Jahre Trachtenkapelle Waldulm




Am Sonntag 16.10.2016 haben wir die Gäste der Trachtenkapelle Waldulm in der restlos gefüllten Pfarrberghalle mit einem abwechslungsreichen Konzert unterhalten.

Die Trachtenkapelle Waldulm hat in diesem Jahr ihr 150 jähriges Bestehen gefeiert; wir gratulieren hierzu ganz herzlich.

 

Die Auftrittssaison hat mit diesem Konzert ihr Ende gefunden. Jedoch werden wir das musikalische Jahr erst am 17.12.2016 mit unserem Abschlusskonzert beschließen. Zu unserem Winterzauber laden wir Sie schon jetzt recht herzlich ein und freuen uns, das Jahr gemeinsam mit Ihnen ausklingen zu lassen.


Matinee-Konzert vor toller Kulisse




Bei herrlichem Sommerwetter erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher am 10. Juli ein stimmungsvolles und sehr unterhaltsames Konzert der Varnhalter Winzerbuben auf der Freilichtbühne Rebland. Unter dem Motto „Die Winzerbuben laden ein zu Blasmusik und Wein“ hatte die Musikvereinigung Varnhalt gemeinsam mit dem Trägerverein der Freilichtbühne zu einem beschwingten Matinee-Konzert eingeladen. Andreas Hacken gab dabei mit seinen Musikerinnen und Musikern einen Einblick in das breite Repertoire der Kapelle. Vom Marsch über Polka und Walzer bis hin zu modernen Gesangsnummern war alles zu hören, was die Varnhalter auszeichnet und über die Region hinaus bekannt und beliebt gemacht hat. So war es kein Wunder dass die Zuhörer auf den voll besetzten Stuhlreihen der Freilichtbühne die Winzerbuben nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne ließen.

Die Winzerbuben bedanken sich auf diesem Weg nochmals bei allen Zuhörerinnen und Zuhörern, wie auch dem Verein „Freilichtbühne Rebland“ und der Ortsverwaltung für die Unterstützung.











Für die Impressionen ein herzliches Dankeschön an die Firma AERO-Südwest Hochbildtechnik aus Rastatt.

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Musikvereinigung auf Reisen




Zwei Tage lang waren die Winzerbuben und Winzermädchen unterwegs im schönen Franken. Die Meistersingerstadt Nürnberg und anschließend Bamberg mit seinem Dom und der als Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt waren die Ziele, die der voll besetzte Reisebus auf seiner Fahrt ansteuerte. Unser 2. Vorsitzender Christian Schühle hatte für die Aktiven und die mitgereisten Vorstandsmitglieder ein abwechslungsreiches und sehr informatives Programm vorbereitet. Auch das Wetter spielte fast die ganze Zeit mit und so hatten die Teilnehmer zwei wunderschöne Ausflugstage vor sich. Zum Einstieg in das Programm stand aber erst einmal sportliche Betätigung. Kurz vor den Toren von Nürnberg hielt der Bus an einer mehrere Hektar großen Fußballgolfanlage wo sich schnell Teams bildeten, die statt eines Golfballs einen Fußball und an Stelle von Schlägern die Beine schwangen und so die Bälle über die Bahnen trieben. Wer doch lieber den Schläger schwang konnte sich an der aus Frankreich stammenden Variante des SWIN Golf versuchen. Lustig, unterhaltsam und sogar ein wenig schweißtreibend war die gesamte Angelegenheit man blickte nur in strahlende Gesichter. Weiter ging es dann nach Nürnberg wo man in Bahnhofsnähe Quartier bezog und sich anschließend zu einer Stadtführung traf. Quer durch die Altstadt, in der sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit reiht, bis hoch zur berühmten Burg führte der „kommentierte Spaziergang“. Zum Abschluss traf man sich in einer der zahlreichen Brauerei-Gaststätten, von wo es dann weiter in die Nürnberger „Unterwelt“ ging. Vielen Teilnehmern unbekannt war, dass ein Großteil der Nürnberger Altstadt mehrere „Stockwerke“ tief unterkellert ist und sich in diesen in den Fels gehauenen Räumen ein Teil der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Jetzt-Zeit abgespielt hat. Bierkeller, Lagerplatz, Luftschutzkeller, Essiggurken-Lagerung und heute Kulturstätte mit Theater- und sogar Opernaufführungen sind nur einige der Nutzungen in diesen Sandsteinkellern. Zurück an der Oberfläche lernte man, dass man aus Malz nicht nur Bier, sondern auch sehr guten Whiskey machen kann, wie eine kleine aber feine Nürnberger Destillerie den Teilnehmern zeigte. Nach so einem anstrengenden Programm kam der gesellige Tagesabschluss in der Brauerei-Gaststätte mit Nürnberger Bier und Spezialitäten gerade recht. Anschließend zogen die Musikanten in Gruppen und Grüppchen los und machten bis in die Nacht hinein die Nürnberger Altstadt unsicher.

 

Nach mehr oder weniger kurzer Nacht und dem Frühstück stand schon der Bus abfahrtbereit vor dem Hotel. Es ging weiter in das Universitätsstädtchen Bamberg, wo die Stadtführer schon am Konzerthaus, der Heimat der weltberühmten Bamberger Symphoniker, auf die Gäste warteten. Hier stellten die Varnhalter Ausflügler fest, dass eine Stadtführung unterhaltsam, witzig und spannend sein kann. Alle drei Führer ernteten großes Lob für die Art und Weise, wie sie ihre Heimatstadt den Gästen näherbringen. Altstadt, Familienbrauereien, die jährliche Kirchweih, der Dom mit Bischofsresidenz oder das Kloster St. Michael gaben viel Stoff für die Erzählungen her. Für viele Teilnehmer war das sicher nicht der letzte Trip in die Bierstadt Bamberg. Gerne wäre man noch ein paar Stunden geblieben, aber es wartete schon der Heimweg am Sonntagnachmittag, den man zwischendurch gerne für eine Weinprobe mit fränkischen Weinen unterbrach. In Zeil am Main begrüßte uns der junge Winzer Martin Bauerschmitt und stellte uns seine Weine und die Weinbauregion vor. Begleitet von einem sehr willkommenen kräftigen Vesper genossen die Winzerbuben samt Anhang die fränkischen Rebengewächse bevor man die „leicht staugeplagte“ Heimreise ins Baden-Badener Rebland antrat. Vorstand Rolf Frank bedankte sich abschließend bei den Organisatoren des sehr gelungenen Ausflugs und diese – allen voran Christian Schühle – erhielten viel Beifall von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


Termine


Unsere aktuellen Termine finden Sie unter "Auftritte"

 

 


Harmonische Generalversammlung


Weiterhin mit Rolf Frank an der Spitze gehen die Varnhalter Winzerbuben in die nächsten beiden Vereinsjahre. Frank wurde bei der Generalversammlung am vergangenen Freitag einstimmig wiedergewählt. An seiner Seite sind in der engeren Vorstandschaft, ebenfalls wie schon in den letzten beiden Jahren, Christian Schühle als 2. Vorsitzender und Michael Stoll als Musikervorstand. Wolfgang Link verwaltet, wie schon seit langen Jahren, die Vereinsfinanzen und Michael Stockenberger ist weiterhin Schriftführer. Auch Sie wurden von den anwesenden Vereinsmitgliedern jeweils einstimmig gewählt. Bei den Beisitzern gab es auf Grund von ausscheidenden Vorstandsmitgliedern einige Veränderungen, bei denen sowohl bei passiven also auch den aktiven Vorstandsmitgliedern eine weitere Verjüngung der Vorstandschaft eingeläutet wurde. Jeweils nach rund 10 Jahren Vorstandstätigkeit gaben Peter Jetter und Claus Fischer aus beruflichen und zeitlichen Gründen Ihre Ämter auf. Vanessa Hauns, die gleichzeitig Schriftführerin im Förderverein der Winzerbuben ist, schied ebenfalls aus der Vorstandschaft der Muskvereinigung aus. Vorstand Rolf Frank bedankte sich bei den Mitstreitern und übergab ein Präsent. Er freue sich, so Frank, dass  Claus Fischer auch weiterhin gemeinsam mit Stefanie Fritz als Festwirt fungieren werde. Für die drei ausgeschiedenen wurden Tim Lorenz, Simon Huck und Julia Jung gewählt. Julia Jung ist gleichzeitig das Bindeglied zum Förderverein der Winzerbuben. Weiterhin Beisitzer sind Dietmar Ulrich, Steffi Fritz, Patricia Mast, Heinrich Beck, Roland Harter und Lothar Liebich. Rolf Frank versprach, sich mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter auch weiterhin für die Belange des Vereins nach Kräften einzusetzen. Aber er wies die Versammlung auch darauf hin, dass man sich für die kommenden Jahre Gedanke über eine weitere Verjüngung der Vorstandschaft machen müsse.
Neben den Wahlen standen der Jahresrückblick, der Kassenbericht, Ehrungen, eine Satzungsänderung und der Ausblick auf das neue Vereinsjahr im Vordergrund. Rolf Frank berichtete der Versammlung, dass man in der Vorstandschaft nach ausführlicher Diskussion zu dem Ergebnis gekommen war, die aktive Ehrenmitgliedschaft erst nach 35 Jahren Aktivität und nicht, wie bisher nach 30 Jahren zu verleihen. Hauptgrund, so Frank sei, dass entsprechend der Regelung im Blasmusikverband die Mitgliedsjahre bereits ab dem 8. Lebensjahr gezählt werden und so die Vereinsmitglieder  teils schon vor dem 40. Geburtstag Ehrenmitglied seien. Das entspreche nicht mehr dem Sinn der ursprünglichen Festlegung. Dem Vorschlag der Vorstandschaft folgte die Versammlung mit großer Mehrheit. Ein Vorschlag aus der Mitte der Mitglieder, die Zahl sogar auf 40 Jahre Aktivität zu erhöhen, fand dagegen keine Mehrheit.
Dem Rückblick von Schriftführer Michael Stockenberger, der auf ein sehr abwechslungsreiches Jahr mit interessanten und mit zahlreichen Auftritten in Varnhalt und bis in die Pfalz und dem erstmals erfolgreich durchgeführten „Varnhalter Frühling“ wie auch der Ehrungsveranstaltung beim „Winterzauber“ im Dezember berichten konnte, ließ Rolf Frank einen Ausblick auf das kommende Jahr folgen. Man habe wieder, so der Vorstand, eine Reihe attraktiver Einladungen sowohl in der Region als auch bei befreundeten Vereinen außerhalb des Verbandsgebietes, die man gerne angenommen haben. Daneben wird 2016 wie schon im letzten Jahr der Varnhalter Frühling rund um den Vatertag eine zentrale Rolle im Vereinsjahr spielen. Die Vorbereitungen dazu sind bereits angelaufen. Frank warb bei den Mitgliedern um aktive Unterstützung und sagte, dass er auch wieder auf ein erfolgreiches Sponsoring, wie im Vorjahr, hoffe. Dass dies für die Vereinsfinanzen unerlässlich ist, bestätigte Wolfgang Link mit seinem Kassenbericht, der deutlich zeigte, dass die Ausgaben des Vereins ohne finanzielle Unterstützung von Gönnern und Sponsoren nur schwer zu bestreiten sind. Ein weiterer Höhepunkt wird der Ausflug des Vereins im Juni nach Nürnberg und Bamberg sein. Über einen stabilen, aber auch ausbaufähigen Probenbesuch freute sich Musikervorstand Michael Stoll, der wieder einige Musikerinnen und Musiker für fleißigen Probenversuch ehren konnte. Gleichzeitig appellierten er und Dirigent Andreas Hacken an die Mitglieder, die Proben noch gewissenhafter zu besuchen, nachdem bei den Geehrten fast jedes Jahr die gleichen Namen auftauchen. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, konnte Rolf Frank die harmonische Versammlung schließen.


Ehrungen bei den Winzerbuben – Drei Mal 15 Jahre




v.l. Julia Jung, Vanessa Hauns, Rolf Frank, Steffanie Fritz

Drei junge Musikerinnen können 2016 bzw. bereits 2015 auf 15 Jahre aktive Blasmusik bei den Winzerbuben zurückblicken. Vorstand Rolf Frank und Musikervorstand Michael Stoll zeichneten dafür Vanessa Hauns, Julia Jung und Stefanie Fritz jeweils mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Form des gespielten Instruments aus. Stefanie Fritz hatte die 15 Jahre bereits im Vorjahr erreicht. Frank bedankte sich, bei ihr neben dem aktiven Spielen in der Kapelle vor allem auch für ihre Mitwirkung in der Vorstandschaft als Beisitzerin und seit drei Jahren auch als Festwirtin, was sie gemeinsam mit Claus Fischer mit großem Engagement in die Hand genommen habe. Daneben kümmert sich Steffi Fritz gemeinsam mit Ihrer Mutter auch um die Verwaltung der Vereinstrachten.
Vanessa Hauns ist ebenfalls nicht nur als Musikerin aktiv, sondern trägt insbesondere im Förderverein der Winzerbuben als Schriftführerin Verantwortung. Darüber hinaus war sie in den vergangenen beiden Jahren als Bindeglied zum Förderverein auch in der Vorstandschaft der Musikvereinigung Varnhalt. Sie zeichne sich neben ihrer musikalischen Flexibilität vor allem auch durch ich zuverlässiges, schnelles und engagiertes Handeln aus. Auch und gerade bei der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, die das Fundament des Vereins bilden ist sie mit Ideen und in der Betreuung ebenfalls sehr aktiv.
Julia Jung, ebenfalls in der Vorstandschaft des Fördervereins und zukünftig auch in der der Musikvereinigung, ist ebenfalls ein absoluter Aktivposten. Als Bankerin unterstützt sie bereits heute die Schatzmeisterin des Fördervereins nach Kräften, sondern hilft bei Bedarf auch bei den Winzerbuben aus. Frank freue sich auf die Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und gab gleichzeitig seiner Hoffnung Ausdruck, dass Julia den Winzerbuben auch nach ihrem Umzug in eine Nachbargemeinde treu bleiben wird.